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TKK-Gesundheitsreport 2021 zu Corona: Zahlen zur "zweiten Welle" widersprechen massiv RKI-Daten

Aktualisiert: 30. Juni 2021

Die Techniker Krankenkasse (TKK) liefert in ihrem Gesundheitsreport Informationen zu den Corona-Maßnahmen.

[42] Eine Umfragereihe belegt, dass viele Menschen vom Burnout bedroht sind. Zudem stehen die TKK-Zahlen offenbar im Widerspruch zu Daten des RKI hinsichtlich der "zweiten Welle".


Dieses Jahr enthält der jährlich veröffentlichte Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TKK) einige besonders spannende Daten. Es lohnt sich also, ihn genau zu betrachten.


Der Report befasst sich ausführlich mit den Folgen der Corona-Maßnahmen; dies tut er mithilfe einer Umfrage, die 2020 in insgesamt sechs Wellen durchgeführt wurde, also einen recht guten Einblick in die Entwicklung gibt.


Das ist auch der Punkt, an dem sich die Ergebnisse von jenen anderer Berichte unterscheiden, die zwar ebenfalls feststellen, dass die Menschen unter den Maßnahmen leiden, aber nicht, ob und inwieweit sich dieses Leid vom ersten zum zweiten Lockdown erhöht hat.


Diese Dynamik ist aus zwei Gründen wichtig. Zum einen, weil sie es ermöglicht, zumindest die psychischen Folgen eines weiteren Lockdown ungefähr einzuschätzen, zum anderen, weil sie belegt, dass sich diese Folgen akkumulieren.


Es gab im vergangenen Jahr eben keine Erholungsphase, in der sich alles wieder normalisiert hätte. Und beide Punkte sollten eigentlich Teil der gesellschaftlichen Debatte über Schaden oder Nutzen der Maßnahmen sein, wenn eine solche denn stattfinden könnte.


Betrachten wir erst einmal diese Folgen; dann kommen wir auf die Frage der Legitimität dieser Maßnahmen zu sprechen, zu der dieser Report ebenfalls interessante Daten enthält.


Der Kernpunkt bei der Untersuchung der Maßnahmefolgen ist im TKK-Gesundheitsreport der Begriff "emotionale Erschöpfung", der einen Teil dessen umfasst, was als "Burnout" bekannt ist.


Vielleicht klärt sich dieser Begriff mit einem kleinen Beispiel: Wenn man sich in seiner Lebenssituation gefangen fühlt und weiß, dass ein Treffen, ein Gespräch mit Freunden helfen würde, aber die Energie oder gar die Zuversicht nicht hat, dieses Gespräch zu suchen, dann ist das emotionale Erschöpfung. Das Problem liegt darin, dass man Kraft braucht, um wieder Kraft gewinnen zu können. Wenn sich Belastungen über eine bestimmte Schwelle hinaus aufgehäuft haben, ist ein Mensch nicht mehr imstande, sich wieder "aufzuladen".


Nun waren während der Lockdowns gerade die Möglichkeiten, wieder Energie, Freude und Zuversicht zu gewinnen, äußerst begrenzt. Das heißt logischerweise, dass eine höhere Belastung nicht aufgefangen werden kann. So beschreibt das der Report:

Weiterlesen: https://cutt.ly/VmuR4MR


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