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Blogbeiträge (91)

  • Johnson&Johnson meldet Insolvenz an

    Aus Angst vor hohen Schadenersatzzahlungen. Der Pharmariese Johnson&Johnson hat an der Corona-Panik ordentlich verdient. An der Börse ist das Unternehmen rund 430 Milliarden Dollar wert. Dennoch hat man jetzt Insolvenz angemeldet, um sich vor drohenden Schadenersatzzahlungen in Sicherheit zu bringen. Johnson&Johnson gehört zu den wenigen Unternehmen, die einen Impfstoff gegen das Corona-Virus verkaufen dürfen. Das bringt dem Pharmariesen einen ordentlichen Batzen Geld ein. Im Vorjahr machte man 16 Milliarden US-Dollar Umsatz, im aktuellen Jahr liegt man nach drei Quartalen weitere acht Milliarden US-Dollar über dem Vorjahresergebnis. An der New Yorker Börse ist Johnson&Johnson rund 430 Milliarden US-Dollar wert, die Bargeldreserve liegt bei 25 Milliarden US-Dollar. Stabiler und satter geht es kaum. Dennoch hat Johnson&Johnson jetzt Insolvenz angemeldet. Juristen des Unternehmens haben diesen Schritt in der vergangenen Woche im US-Bundesstaat North Carolina vorgenommen. Der Grund dafür sind die in den USA bekannt hohen Schadenersatz- und Entschädigungszahlungen. Bei Johnson&Johnson hat man nämlich gehörig Angst davor, dass in einem Gerichtsverfahren festgestellt werden könnte, dass die Verabreichung der nicht ausreichend getesteten angeblich sicheren und nicht gesundheitsgefährdenden Anti-Corona-Impfstoffe eben nicht sicher und doch gesundheitsgefährdend sind. In einem solchen Fall bestünde die hohe Wahrscheinlichkeit, dass ein US-Gericht einem Kläger eine hohe Schadenersatzsumme zugestehen würde, dies dann ein Präzendenzfall wäre und dass daraufhin weitere entsprechende Klagen folgen. Um das eingestrichene Geld in Sicherheit zu bringen, hat man deshalb bei Johnson&Johnson Insolvenz angemeldet. Ob dieser faule Trick dauerhaft Bestand haben wird, bleibt allerdings abzuwarten. Denn nur wenige US-Bundesstaaten lassen derzeit diesen - selbst dort umstrittenen - Schritt zu.

  • Tagebuch von Joe Bidens Tochter enthüllt Drogenmissbrauch und sexuelles Kindheitstrauma

    Bidens Kinder sind drogensüchtig, er hat fragwürdige sexuelle Vorlieben und ist herrsch- und geldsüchtig. Trotzdem wird Joe Biden als Gallionsfigur der linken Politik in den USA gehandhabt. Seit Samstagabend hat National File Dutzende von Seiten aus dem Tagebuch von Ashley Blazer Biden, der 39-jährigen Tochter des demokratischen Präsidenten Joe Biden, veröffentlicht. Das Tagebuch wurde begonnen, während die Autorin in einer Drogen-Rehabilitationseinrichtung in Florida war, und beschreibt ihre romantischen Interessen, ihre zerbrechende Ehe, ihren Kampf mit der Drogen- und Sexsucht und ihr Familienleben, als ihr Vater begann, für das Präsidentenamt zu kandidieren. Mehrere Enthüllungen des Tagebuchs sind brisant, darunter die Tatsache, dass die Autorin darlegt, als Kind sexuell belästigt worden zu sein bei "wahrscheinlich nicht angemessene" Duschen mit Joe Biden. Auch ihre monatelangen Einträge, die den Kampf der Autorin mit Drogenmissbrauch beschreiben erinnern an den Drogenmissbrauch von Hunter Biden, ihrem Bruder. Bidens Tochter gesteht in ihrem Tagebuch auch, dass sie Angst vor einem möglichen Skandal der Affären ihres Bruders hat. Vor allem strotzt das Tagebuch mit Beschreibungen ihrer tiefen Abneigung ihres Vaters aufgrund seines Geldes, seiner Kontrolle und seiner emotionalen Manipulation. Das Tagebuch ist mit einigen Schwärzungen – um die Identität von Privatpersonen zu schützen – von National File nun das vollständige 112-seitige Tagebuch veröffentlichen, das unser Whistleblower als das von Ashley Biden identifiziert hat. Ein Whistleblower von National File hat auch eine Aufnahme von Ashley Biden, in der sie zugibt, dass das Tagebuch von ihr stammt, und er hat einen Handschriftenexperten beauftragt, der bestätigt hat, dass die Seiten alle von Ashley geschrieben wurden. National File ist im Besitz einer Aufzeichnung dieses Informanten, in der er seine Arbeit zur Überprüfung der Echtheit des Tagebuchs detailliert beschreibt. Quelle

  • Menschenversuche | Die dunkle Vergangenheit des Robert Koch Institut

    Wenige Forscher des Robert-Koch-Instituts hätten sich im Dritten Reich an Versuchen an Menschen beteiligt, hieß es. Doch das stimmt nicht. Seinen 100. Geburtstag feierte das Robert-Koch-Institut (RKI) noch unbedarft. Nur wenige seiner Forscher hätten sich im Dritten Reich an den Menschenversuchen des NS-Regimes beteiligt, ist in der Festschrift aus dem Jahr 1991 zu lesen. "Diese Einschätzung muss revidiert werden", bekennt nun Jörg Hacker, Präsident des für Infektionskrankheiten zuständigen Berliner Instituts. Es hätten sich nicht nur einzelne Mitarbeiter für den Nationalsozialismus begeistert, fast alle waren von der braunen Ideologie durchdrungen. "Es war schlimmer" "Wir müssen eingestehen: Es war nicht nur wie überall, sondern schlimmer", sagt Hacker zu den soeben veröffentlichten Ergebnissen einer Arbeitsgruppe vom Institut für Geschichte der Medizin der Charité. Sie wurde vom RKI beauftragt, die Stellung des Instituts in dieser Zeit "umfassend und ohne institutionelle Befangenheit" aufzuarbeiten. Volker Hess, Vorsitzender der vom RKI eingerichteten unabhängigen Historischen Kommission, beurteilt die Geschichte des Instituts nicht ganz so empört wie Hacker: "Bei allem Entsetzen, schlimmer als anderswo war es nicht." Zwei Jahre lang durchforsteten die Historikerinnen Annette Hinz-Wessels, Marion Hulverscheidt und Anja Laukötter RKI-Akten, recherchierten im Bundesarchiv wie im KZ Buchenwald. Sie förderten Listen von Opfern zutage, an denen Versuche vorgenommen wurden - von Ärzten des RKI. Personalakten und Tätigkeitsberichte haben die Forscher "verstaubt" auf dem Dachboden des Instituts entdeckt. "Niemand hat sie bisher angefasst", sagt Hinz-Wessels, Autorin der neuen Monographie "Das Robert Koch-Institut im Nationalsozialismus". Die Ergebnisse werfen ein neues Licht auf das Institut des Mediziners und Nobelpreisträgers Robert Koch, das erst 1942 seine heutige Bezeichnung erhielt. Das ganze RKI sei "tief verstrickt" gewesen, sagt Volker Hess. 1935 wurde das staatliche Institut dem Reichsgesundheitsamt angegliedert und war fortan fest in die Gesundheitspolitik des Dritten Reichs eingebunden. 1942 wurde das RKI selbständige Reichsanstalt. Es habe Forschungsbereiche gegeben, die "völlig enthemmt in der NS-Polykratie Handlungsspielräume erhalten hatten", sagt Hess. Die Forschung jüdischer Wissenschaftler, etwa in der Krebsforschung und Allergologie, wurden nach 1933 nicht weiter verfolgt. Vielmehr widmete sich das Institut der "Frage des Nachweises einer serologischen Differenzierung der menschlichen Rassen" und führte Menschenversuche im KZ Sachsenhausen durch. Auch stellte das RKI Impfstoffe gegen Fleckfieber bereit, welche von 1942 an in Buchenwald an Häftlingen getestet wurden. "Menschen wurden wie Meerschweinchen behandelt" "Menschen wurden wie Meerschweinchen behandelt, nur weil es billiger und bequemer war", sagt Hess. Der RKI-Arzt Claus Schilling hat nach Schätzungen seiner eigenen Mitarbeiter etwa 1200 Insassen im KZ Dachau mit Malaria infiziert, um Impfstoffe zu testen. Zwischen 300 und 400 Menschen sollen an diesen Versuchen gestorben sein. Wenige Monate nach der Machtergreifung 1933 wurde ein großer Teil der Mitarbeiter ausgetauscht - zum Teil wegen ihrer jüdischen Herkunft. Mindestens zwölf Forscher wurden entlassen. Neben der Qualifikation galt fortan die Nähe zum NS-Regime als Einstellungsvoraussetzung. "Es gab Mitarbeiter, die schon vor 1933 ein NSDAP-Parteibuch besaßen", sagt Hinz-Wessels. Sie schildert in ihrem Buch einen frühen Fall von Denunziation gegen den jüdischen Wissenschaftler Walter Levinthal. Nach vier Jahren waren 1937 die Führungsriege und der akademische Mittelbau des RKI fast komplett ausgetauscht. Doch warum entschloss sich das Institut erst vor zwei Jahren dazu, die eigene Vergangenheit aufzuarbeiten? "Es war einfach nicht die Zeit. Nach dem Krieg waren viele Täter noch lange da, und andere Institutionen haben das auch nicht gemacht", sagt Pressesprecherin Susanne Glasmacher. Dass die Max-Planck-Gesellschaft 1999 und die Deutsche Forschungsgemeinschaft 2003 damit begannen, ihre Vergangenheit zu erforschen, dürfte Vize-Präsident Reinhard Burger 2006 dazu veranlasst haben, das Projekt anzugehen. Das Institut habe so einer öffentlichen Debatte zuvorkommen wollen, vermutet Volker Hess. In der Festschrift zum 125. Geburtstag des RKI, im Jahr 2016, wird das bisher knappe Kapitel "Nationalsozialismus" wohl länger ausfallen. Quelle

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